Nachtrag zur Chronik
1944/45
Gefallene oder vermisste Soldaten aus dem II. Weltkrieg, die in der Chronik nicht erfasst sind:
Nikolaus Schuster 3.10.1910 – 3.1.1944

Nikolaus Schuster stammt aus dem Haus „Enischt Gerjen“ oder „Schosda“ heute Zensen, Hauptstraße 35. Er war ledig und hatte noch einen Bruder, der zu dieser Zeit auch im Krieg war, und vier Schwestern. Die Frau des Bruders Leonhard lebte damals mit fünf kleinen Kindern und einer Schwester im Haus.
Nikolaus ist gefallen in der Nähe von Bila Zerwka, das ca. 80 km südwestlich von Kiew in der Ukraine liegt. Am Standesamt Bitburg wurde 1952/Nr. 25 als Todestag der 23.1.1944 angegeben.
Johann Trierweiler 26.11.1924 – 23.4.1944

Johann Josef Trierweiler war der älteste Sohn der Familie „Hoaf“, heute Hauptstraße 12. Er hatte noch zwei Brüder und zwei Schwestern.
Er ist gefallen bei den schweren Kämpfen um Sewastopol, das auf der Halbinsel Krim liegt, die heute (2025) von Russland annektiert ist. Am Standesamt Bitburg wurde am 16.12.1955 unter der Nr. 46 seine Sterbeurkunde ausgestellt.
Nikolaus Schäfer 22.1.1923 – 19.9.1944
Nikolaus Schäfer stammt aus dem Haus „Kläsjes“ , heute Hauptstraße 27. Er ist der zweite Sohn der Familie, der in diesem Krieg gefallen ist.
Er ist lt. Sterbeurkunde gefallen am 18.9.1944 in Döbern, das in Sachsen zwischen Leipzig und Dresden liegt. Dort gab es ein Lazarett und das Schloss Döbern diente als Militärkrankenhaus. Der Tod ist beurkundet beim Standesamt Bitburg Stadt Nr. 348/1946
Willi Bares II 23.3.1915 – 10.9.1944
Recherchen über den Volksbund Gräbersuche haben ergeben, das Willi Bares II in Trier geboren wurde. Lt. Geburtsurkunde ist er der Sohn des Johann Peter Bares, der aus „Enischt Waalz“ in Trimport stammt. Die beiden Willis waren Vettern. Bei Willis Geburt ist sein Vater als Gastwirt in Trier registriert und betrieb später das Hotel „Zur Lilie“ in Boppard in der Rheinallee, das auch heute noch unter diesem Namen existiert.
Da das Ehepaar Bares nach dem Krieg eine Zeit lang in der Teitelbach bei der Familie seines Neffen wohnte, Haus „Felten,“ heute Wolsfeld, Teitelbach 3, ist sicher der Grund, das Willi II hier auf dem Kriegerdenkmal geführt wird.
Lt. Volksbund ist er im September 1944 in Malzerville (gehört heute zu Nancy in Frankreich) gefallen. Er war Unteroffizier. Dort hat zu dieser Zeit die US-Armee die Stadt Nancy von den deutschen Truppe zurückerobert. Er ruht auf der Kriegsgräberstätte Andilly, die mit 33.000 Gräbern die größte deutsche Anlage des 2. Weltkrieges in Frankreich ist, was etwa 100 km westlich von Nancy liegt.
Seine Tod ist mit 16./20.9.1944 mit Sterbeurkunde Nr. 634 in 1949 bei der Stadt Trier registriert.
Johann Weckmann 1.5.1905 – 17.1.1945

Johann Weckmann war verheiratet mit Margarethe, geb. Michels und hatte einen Sohn. Er stammte aus Idenheim und wohnte im Haus „Greda“ , heute Ernzerhof, Hauptstraße 13.
Er ist in russischer Kriegsgefangenschaft in Kovel verstorben. Kovel liegt im Nordwesten der Ukraine unweit der Grenze von Polen und Weißrussland. Die Schlacht von Kovel war im März/April 1944, wo die Rote Armee große Geländegewinne gegen die deutsche Front zurück erzielen konnte. Sein Sterbedatum wird auf dem Totenzettel mit 17.1.1946 angegeben.
Theodor Zensen 25.9.1908 – 15.2.1945


Theodor Zensen war von Beruf Landwirt und das jüngste Kind der Familie „Schneiderpitsches“ heute Hauptstraße 14. Er hatte drei Brüder und zwei Schwestern. Zwei Brüder waren zu dieser Zeit im Krieg und einer in russischer Gefangenschaft. Alle außer Theodor kamen wieder nach Hause. Josef übernahm die elterliche Landwirtschaft. Die Familie von Bruder Peter lebte damals im Haus Schneiderpitsches , der später als sein Bruder Leonhard nicht aus dem Krieg nach Hause kam, ins Elternhaus der Frau in „Schosda“, heute Hauptstraße 35, umsiedelte.
Theodor wurde für tot erklärt lt. Sterbeurkunde 19/1950 vom 30.3.1950.
Lt. Volksbund Gräbersuche ist sein Grab auf der Kriegsgräberstätte Böhönye, das ca. 40 km südlich des Plattensees in Ungarn liegt. Er war Obergefreiter. Als Todesort wird Balatonszentgyörgy vermerkt. Böhönye lag im Frühjahr 1945 im Aufmarschgebiet zur letzten großen Offensive der Wehrmacht. Die erfolglose Operation „Frühlingserwachen“ war Teil der insgesamt gescheiterten „Plattenseeoffensive“.
Matthias Becker 12.3.1912 – 15.2.1945

Matthias Becker war der älteste von 6 Jungen im Haus „Schwoazen“oder „Kosda“ genannt, heute Portz-Wagner, Hauptstraße 10. Er hatte noch 2 Schwestern. Er war von Beruf Maurermeister und sollte das Baugeschäft seines Vaters weiterführen. Nachdem auch der sechste und Jüngste der Jungen 1943 zur Wehrmacht einberufen wurde, konnte die Familie einen Sohn zurückholen. Alle waren zu dieser Zeit an der Ostfront. Man entschied sich für Matthias, weil er an der vermeintlich gefährlichsten Stelle eingesetzt war. Kurz vor Kriegsende wurde er nach einem Disput mit dem Ortsgruppenführer innerhalb von zwei Tagen doch noch einmal einberufen und ist nach nur ca. 4 Wochen in Grunau /Pommern gefallen, das heute im Norden von Polen liegt.
Als Todeszeitpunkt wird der 18.2.1945 bei Grunau, Kreis Flatow/Pommern als Kriegssterbefall angegeben (Nr.19/1964 Amt Bitburg Land.) Im Januar 1945 wurde die Stadt Flatow von sowjetischen Truppen nach heftigen Kämpfen erobert.
Leonhard Schuster 10.5.1908 – 5. 4.1945

Leonhard Schuster war von Beruf Zimmermann und stammt aus dem Haus „Enischt Gerjen“, heute auch „Schosda“ genannt, jetzt Zenzen, Hauptstraße 35, Bruder von Nikolaus Schuster, siehe oben. Somit waren beide Söhne der Familie gefallen. Er war seit 1937 verheiratet mit Margarethe, geb. Dellinger , die aus Metz/Frankreich stammt und zuerst in Sülm bei Lemling und später beim Neipapp, Witwer Peter Hary , heute Hauptstraße 15, als Magd war. Er hatte 5 Kinder im Alter zwischen 7 und 1 Jahr. Er hatte die alte renovierungsbedürftige Mühle in Trimport, heute Möhs, Mühlenstraße 5, gekauft. Doch seine Familie wohnte bis nach dem Krieg in „Enischt Gerjen“. Als beide Söhne dort nicht aus dem Krieg zurückkamen, zog seine Familie in das alte verfallene Mühlenhaus um und die Schwester Katharina, die in das Haus Schneiderpitsches“ heute Zenzen, Hauptstraße 14 eingeheiratet war, zog mit Mann und Kindern in ihr Elternhaus, damit dort mit einem Mann im Haus die Landwirtschaft weiter betrieben werden konnte.
Leonhard fiel in den letzten Wochen des Krieges in Obernkirchen, das zwischen Osnabrück und Hannover in Westfalen liegt. Er ist nach einem Beschuss verblutet. Die Stadt Obernkirchen wurde am 7. April 1945 von britischen und kanadischen Truppen eingenommen, nachdem sie zuvor unter heftigem Artilleriebeschuss von den deutschen Truppen verteidigt worden war. Die Sterbeurkunde wurde am 8.9.1948 unter Nr. 48 ausgestellt von der VG Bitburg Land auf Anzeige der deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht-Abwicklungsstelle vom 25.6.1948, Aktenzeichen VI. Sch. 71 588.
Josef Becker 20.2.1921 – 21.12.1946

Josef Becker war ledig und von Beruf Metzger. Er war zunächst bei der Marine und kam später als Richtkanonier zur Artillerie. Er war der zweite Sohn der Familie, der aus dem Krieg nicht nach Hause kam. Bruder Johann wurde zu dieser Zeit noch vermisst. Josef geriet in Deutsch Brodt in der Tschechei kurz vor Kriegsende mit vielen Kameraden in russische Gefangenschaft. Er kam in die Nähe von Nowosibirks in Sibirien in ein Kriegsgefangenenlager und arbeitete dort in einem Kohlebergwerk. Es sind ein paar Karten aus dem Lager von ihm bei der Familie angekommen. Dort ist er an Wasser und Unterernährung verstorben. Durch die Karte eines Kameraden an seine Mutter in Trier erhielt die Familie die Todesnachricht.
Auf der Sterbeurkunde vom 8.2.1950 ist als Todeszeitpunkt Mai – Juni 1947 im Kriegsgefangenenlager in Ancherka angegeben. In einer Berichtigungs- und Ergänzungsanzeige vom 1.8.1996 wird der 31.12.1946 im Kriegsgefangenenlager Anshero Sudshensk (UDSSR) als Todeszeit und -ort angegeben.
Vermisst
Peter Faber 4.9.1913 – 20.1.1943
Peter Faber stammt aus dem Haus „Asems“, Hauptstraße 21, später Boresch, heute Grün. Er war der einzige Sohn der Familie und sollte den landwirtschaftlichen Betrieb weiterführen. Er hatte noch vier Schwestern. Er hatte einen Bauchschuss erlitten und kam nur schlecht genesen wieder an die Front zurück und galt kurz darauf seit dem 20.1.1943 in Stalingrad als vermisst. Im Februar 1943 wurde der Kampf um Stalingrad aufgegeben, da es der Armee an allem fehlte, an Soldaten und warmer Kleidung für sie, an Munition und an Nahrungsmitteln. Sehr viele waren bereits gefallen. Stalingrad, vorher und auch später wieder Wolgograd genannt, liegt an der Wolga im Süden Russlands.
Er ist rechtskräftig für tot erklärt seit dem 1.9.1964, eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) Nr. 18647. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt.
Nikolaus Zensen 6.12.1913 – 15.1.1943

Nikolaus Zenzen stammt aus Haus „Schunken“ aus Teitelbach, Wohnplatz Teitelbach 4. Er hatte noch 4 Brüder und 3 Schwestern. Sein Bruder Johann übernahm das bäuerliche Anwesen, das bei einem Brand in den 60er Jahren zerstört und später verkauft wurde an Familie Bares. Nikolaus starb 1945 im Alter von 33 Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft, wovon die Familie erst durch einen heimkehrenden Kameraden 1950 unterrichtet wurde.
Für tot erklärt wurde er am 11. Nov. 1958 lt. Buch für Todeserklärungen Nr. 5158/1959 in Berlin (West). Als Todeszeitpunkt wird dort der 28.2.1945 angegeben.
Benno Gräfling 2.10.1914 – 10.7.1943 (in einer Notiz in der Chronik von 1956 wird er als Bruno geführt)
Aller Wahrscheinlichkeit nach die Mutter von Bruno Gräfling , Anna Gräfling , geb. Kurzafa, geb. am 17.7.1884 in Posen an der Warthe (heute im Westen Polens, wird am 2.4.1947 in Trimport als Witwe registriert und starb am 18. 7.1968 in Trier. Sie kam als Flüchtling nach Trimport, woher ist heute unbekannt. Zunächst lebte sie in „Huschens“, Hauptstraße 39, zog dann in Haus Lentes um, später Remy und Honnef, heute Kneip, Hauptstraße 9, bis sie hier 1968 im Krankenhaus verstarb. Bei Bruno Gräfling kann es sich wohl nur um deren Sohn handeln.
Beim Volksbund Gräbersuche ist ein Bruno Gräfling mit gleichem Geburtsdatum und 1.7.1943 als Vermisstendatum angegeben. Es fehlt ein Geburtsort und als Todesort ist nur Rußland angegeben. Es ist anzunehmen, dass es sich um die gleiche Person handelt (Benno – Bruno, wahrscheinlich ist der Name Benno auf dem Kriegerdenkmal ein Irrtum) da der Name Gräfling nur selten vorkommt. Im Juli 1943 fand die größte Panzerschlacht in Gebiet um Kursk mit 800.000 deutschen Soldaten und 2.500 Panzern statt. Diese Offensive ist gescheitert. Möglicherweise ist er dort gefallen. Sein Grab ist auf der Kriegsgräberstätte Sologubowka, die etwa 70 km südöstlich von St. Petersburg liegt.
Matthias Klassen 9.1.1918 – 13.8.1943
Matthias Klassen war ledig und stammt aus „eawischt Gerjen“ heute Oeltges, Hauptstraße 35. Er hatte noch einen Bruder, der später die Landwirtschaft weiterführte und fünf Schwestern. Er wird seit dem 13.8.1943 ca. 80 km nordöstlich von Smolensk, das im Westen Russlands nahe der Grenze zu Weißrussland liegt, vermisst. Die Stadt Smolensk war seit 1941 von deutschen Truppen besetzt und wurde bei einer Großoffensive im August 1943 von der sowjetischen Armee zurückerobert.
Für tot erklärt ist er rechtskräftig seit dem 18.7.1958. Als Zeitpunkt des Todes wird der 30.8.1943 festgestellt; eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) unter der Nummer 8805/1959
Hans Trierweiler 12.11.1923 – 10.6.1944
Hans Trierweiler war der einzige Sohn von Peter Trierweiler, der aus „Jusems“ später Göbel, heute verkauft an Grün, stammte und Luise Trierweiler, geb. Schneider aus Kordel. Er war verheiratet mit Elfriede, geb. Böckel, hatte aber keine Kinder. In zweiter Ehe war seine Witwe verheiratet mit Oskar Lentes. Der Enkel dieser Familie ist heute Besitzer der Häuser Teitelbacher Straße 7 und 8, Trierweiler, später Lentes, heute Meisenzahl, die von dem Vater von Hans gebaut wurden.
Hans Trierweiler ist nicht in Trimport oder Bitburg geboren, und es liegt auch unter Trimport keine Sterbeurkunde vor. Die Hochzeit der Eltern war in Kordel, und ist beim Standesamt Ehrang registriert. Auch dort ist eine Geburt von Hans nicht beurkundet. Über die Volksbund Gräbersuche ist er nicht auffindbar.
Michel Zimmer 28.9.1914 – 20. 6. 1944
Michel Zimmer war verheiratet seit 15.8.1938 mit Charlotte, geb. Cornelishen aus Dülken im Rheinland. Sie haben sich kennengelernt auf dem Hofgut Elsen in Birtlingen. Nach ihrer Heirat übernahmen sie das Haus „Rusejokob“ von Jakob Schumacher, heute Zimmer, In der Auw 6 auf Rentenbasis. Als Michel bei Vitebsk, heute im Norden von Weißrußland nahe der russischen Grenze vermisst wurde, hatte die Familie drei kleine Kinder im Alter zwischen 2 und 5 Jahren.
Vitebsk war Teil einer großen sowjetischen Offensive, bei der die Stadt am 26.6.1944 befreit wurde, nachdem die deutschen Truppen sie seit Juli 1941 besetzt hatten.
Für tot erklärt wurde Michel durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichtes Bitburg vom 20.12.1965 gemäß des Buches für Todeserklärungen des Standesamtes I. Berlin Nr. 6818. Als Todeszeitpunkt ist der 31.12.1945 festgestellt.
Johann Becker, 15.11.1913 – 27.11.13
Johann Becker war ledig und von Beruf Maurer. Er stammte aus Schwoazen (auch Kosda genannt) heute Hauptstraße 10. Er war der dritte Sohn der Familie, der den 2. Weltkrieg nicht überlebte. Die Familie erhielt im Frühjahr 1946 durch einen heimkehrenden Soldaten die Nachricht, das Johann in Gotenhafen (heute Gdynia in der Nähe von Danzig/Polen) gefallen sei.
Für tot erklärt, rechtskräftig seit dem 7.4.1992 vom AG Bitburg. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. Eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) unter der Nummer 616/1992.
Peter Zensen 6.4.1924 – 31.12.1945
Peter Zensen hatte noch drei Brüder und eine Schwester. Er stammt aus Boares, heute Hauptstraße 27. Er gilt seit 1945 bei Stettin, heute im Norden Polens an der Ostsee gelegen als vermisst.
Peter Zensen wurde für tot erklärt am 28.11.1977 vom AG Bitburg, Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. Eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) unter der Nr. 2545/1978.
Josef Zensen 8.10.1910 – 31.12.1945
Laut Geburtsurkunde Johann Joseph und stammt aus dem Haus Schunken in Teitelbach. Josef hat 1938 in Düren geheiratet, ist trotzdem in Trimport auf dem Kriegerdenkmal, obwohl andere auswärtig verheiratete Söhne des Dorfes nicht aufgeführt sind.
Er gilt als vermisst und am 31.12.1945 als verstorben geführt, gemäß dem Buch für Todeserklärungen 4155/1956 in Berlin (West).
Von einigen auswärts verheirateten, in Trimport geborenen Männern ist ebenfalls bekannt, dass sie im 2. Weltkrieg gefallen, bzw. vermisst sind. Diese Angaben sind sicher nicht vollständig.
Peter Schunk, aus Haus Schunken (auch Kosda genannt, heute Kruse, Hauptstraße 16) geb. 23.11.1911, verheiratet in Wißmannsdorf. Er hatte ein Kind. Für tot erklärt durch Beschluss des Amtsgerichtes Bitburg (AZ 5 II 2/61) Zeitpunkt des Todes 31.12.1945 lt. Buch für Todeserklärungen Nr. 31633/1961 Standesamt I in Berlin (West)
Johann Joseph Hahn, aus Haus Huhnen, Hauptstraße 2, später Göbel, verkauft an Grün, geb. 4.5.1910, verheiratet in Völklingen ist in Gefangenschaft am 30.10.1945 gestorben im Gebiet Cherson/UDSSR (heute Urkaine) lt.Standesamt Völklingen Nr. 425/1989
Matthias Olk, Obergefreiter in einem Baubatallion vom Weißhäuschen, später Haller, heute Streit, Wohnplatz Teitelbach 6, geb. 27.1.1901, war verheiratet in Hosten und hatte 4 Kinder. Verstorben am 19.10.1946 in einem Gefangenenlazarett in Leipzig.

Hans Mayer, Zimmermann und Polier bei der Organisation Todt (war eine Organisation zum Bau von Straßen und militärischen Befestigungsanlagen, z.B. den Westwall) aus „eawischt Goaden“, später Banz, heute Burger, Hauptstraße 6, geb. 15.3.1902. Er war verheiratet und hatte Kinder. Gefallen ist er am 10.11.1942. Todeserklärung Nr. 3286/1943 Standesamt Berlin I.
Lt. Volksbund Gräbersuche ist er auf der Kanalinsel Jersey gefallen. Die deutsche Besatzung der Kanalinseln hatte 1942 ihren Höhepunkt erreicht. Die Inseln waren von der Organisation Todt zu einem massiven Teil des Atlantikwalls ausgebaut worden. Die Umbettung der deutschen Gefallenen der Normandie und Bretagne sowie der Inseln im Ärmelkanal erfolgte zur Kriegsgräberstätte Huisnes-sur-Mer in der Normandie.

