Gefallene und vermisste Soldaten

Nachtrag zur Chronik

1944/45

Gefallene oder vermisste Soldaten aus dem II. Weltkrieg, die in der Chronik nicht erfasst sind:

Nikolaus Schuster 3.10.1910 – 3.1.1944

Totenzettel Nikolaus Schuster

Nikolaus Schuster stammt aus dem Haus „Enischt Gerjen“ oder „Schosda“ heute Zensen, Hauptstraße 35.  Er war ledig und hatte noch einen Bruder, der zu dieser Zeit auch im Krieg war, und vier Schwestern. Die Frau des Bruders Leonhard lebte damals mit fünf kleinen Kindern und einer Schwester im Haus. 

Nikolaus ist gefallen in der Nähe von Bila Zerwka, das ca. 80 km südwestlich von Kiew in der Ukraine liegt. Am Standesamt Bitburg wurde 1952/Nr. 25 als Todestag der 23.1.1944 angegeben. 

Johann Trierweiler 26.11.1924 – 23.4.1944

Totenzettel Trierweiler

Johann  Josef Trierweiler war der älteste Sohn der Familie „Hoaf“, heute Hauptstraße 12. Er hatte noch zwei Brüder und zwei Schwestern.

Er ist gefallen  bei den schweren Kämpfen um Sewastopol, das auf der Halbinsel Krim liegt, die heute (2025) von Russland annektiert ist. Am Standesamt Bitburg wurde am 16.12.1955 unter der Nr. 46 seine Sterbeurkunde ausgestellt. 

Nikolaus Schäfer 22.1.1923 – 19.9.1944

Nikolaus Schäfer stammt aus dem Haus „Kläsjes“ , heute Hauptstraße 27. Er ist der zweite Sohn der Familie, der in diesem Krieg gefallen ist.

Er ist lt. Sterbeurkunde gefallen am 18.9.1944 in Döbern, das in Sachsen zwischen Leipzig und Dresden liegt. Dort gab es ein Lazarett und das Schloss Döbern diente als Militärkrankenhaus. Der Tod ist beurkundet beim Standesamt Bitburg Stadt Nr. 348/1946

Willi Bares II 23.3.1915 – 10.9.1944

Recherchen über den Volksbund Gräbersuche haben ergeben, das Willi Bares II in Trier geboren wurde. Lt. Geburtsurkunde ist er der Sohn des Johann Peter Bares, der  aus „Enischt Waalz“ in  Trimport stammt. Die beiden Willis waren Vettern. Bei Willis Geburt ist sein Vater als Gastwirt in Trier registriert und betrieb später das Hotel „Zur Lilie“ in Boppard in der Rheinallee, das auch heute noch unter diesem Namen existiert.

Da das Ehepaar Bares nach dem  Krieg eine Zeit lang in der Teitelbach bei der Familie seines Neffen wohnte, Haus „Felten,“ heute Wolsfeld, Teitelbach 3, ist sicher der Grund, das Willi II hier auf dem Kriegerdenkmal geführt wird.

Lt. Volksbund ist er im September 1944 in  Malzerville (gehört heute zu Nancy in Frankreich) gefallen. Er war Unteroffizier. Dort hat zu dieser Zeit die US-Armee die Stadt Nancy von den deutschen Truppe zurückerobert. Er ruht auf der Kriegsgräberstätte Andilly, die mit 33.000 Gräbern die größte deutsche Anlage des 2. Weltkrieges in Frankreich ist, was etwa 100 km westlich von Nancy liegt.

Seine Tod ist mit 16./20.9.1944  mit  Sterbeurkunde Nr. 634 in 1949 bei der Stadt Trier registriert. 

Johann Weckmann 1.5.1905  – 17.1.1945

Totelzettel Weckmann

Johann Weckmann war verheiratet mit Margarethe, geb. Michels und hatte einen Sohn.  Er stammte aus Idenheim und wohnte im Haus „Greda“ , heute  Ernzerhof, Hauptstraße 13.

Er ist in russischer Kriegsgefangenschaft in Kovel verstorben. Kovel liegt im Nordwesten der Ukraine unweit der Grenze von Polen und Weißrussland. Die Schlacht von Kovel war im März/April 1944, wo die Rote Armee große Geländegewinne gegen die deutsche Front zurück erzielen konnte. Sein Sterbedatum wird auf dem Totenzettel mit 17.1.1946 angegeben. 

Theodor Zensen  25.9.1908 – 15.2.1945 

Totenzettel Zensen

Theodor Zensen war von Beruf Landwirt und das jüngste Kind der Familie „Schneiderpitsches“ heute Hauptstraße 14.  Er hatte drei Brüder und zwei Schwestern.  Zwei Brüder waren  zu dieser Zeit im Krieg und einer in russischer Gefangenschaft. Alle außer Theodor kamen wieder nach Hause. Josef übernahm die elterliche Landwirtschaft. Die Familie von  Bruder  Peter lebte damals im Haus Schneiderpitsches , der später  als sein Bruder Leonhard nicht aus dem  Krieg nach Hause kam, ins Elternhaus der Frau in „Schosda“, heute Hauptstraße 35,  umsiedelte.

Theodor wurde für tot erklärt lt. Sterbeurkunde 19/1950 vom 30.3.1950.

Lt. Volksbund Gräbersuche ist sein Grab auf der Kriegsgräberstätte Böhönye, das ca. 40 km südlich des Plattensees in Ungarn liegt. Er war Obergefreiter. Als Todesort wird Balatonszentgyörgy vermerkt. Böhönye lag im Frühjahr 1945 im Aufmarschgebiet zur letzten großen Offensive der Wehrmacht. Die erfolglose Operation „Frühlingserwachen“ war Teil der insgesamt gescheiterten „Plattenseeoffensive“. 

Matthias Becker 12.3.1912 – 15.2.1945 

Matthias Becker Totenzettel

Matthias Becker war der älteste von 6 Jungen im Haus „Schwoazen“oder „Kosda“ genannt, heute  Portz-Wagner, Hauptstraße 10. Er hatte noch 2 Schwestern. Er war von Beruf Maurermeister und sollte das Baugeschäft seines Vaters weiterführen. Nachdem auch der sechste  und Jüngste der Jungen 1943 zur Wehrmacht einberufen wurde, konnte die Familie einen Sohn zurückholen. Alle waren zu dieser Zeit an der Ostfront. Man entschied sich für Matthias, weil er an der vermeintlich gefährlichsten Stelle eingesetzt war. Kurz vor Kriegsende wurde er nach einem Disput mit dem Ortsgruppenführer innerhalb von zwei Tagen  doch noch einmal einberufen und ist nach nur ca. 4 Wochen in Grunau /Pommern gefallen, das heute im Norden von Polen liegt. 

Als Todeszeitpunkt wird der 18.2.1945 bei Grunau, Kreis Flatow/Pommern als Kriegssterbefall angegeben (Nr.19/1964 Amt Bitburg Land.) Im Januar 1945 wurde die Stadt Flatow von sowjetischen Truppen nach heftigen Kämpfen erobert. 

Leonhard Schuster 10.5.1908 – 5. 4.1945

Leonhard Schuster – Totenzettel

Leonhard Schuster war von Beruf Zimmermann und stammt aus dem Haus „Enischt Gerjen“, heute auch „Schosda“ genannt, jetzt Zenzen, Hauptstraße 35,  Bruder von Nikolaus Schuster, siehe oben. Somit waren beide Söhne der Familie gefallen. Er war seit 1937 verheiratet mit Margarethe, geb. Dellinger , die aus Metz/Frankreich stammt und zuerst in Sülm bei Lemling und später beim Neipapp, Witwer  Peter Hary , heute Hauptstraße 15, als Magd war. Er hatte 5 Kinder im Alter zwischen 7 und 1 Jahr. Er hatte die alte renovierungsbedürftige Mühle in Trimport, heute Möhs, Mühlenstraße  5,  gekauft. Doch seine Familie wohnte bis nach dem Krieg in „Enischt Gerjen“. Als beide Söhne dort nicht aus dem Krieg zurückkamen, zog seine Familie in das alte verfallene Mühlenhaus um und die Schwester Katharina,  die in das Haus Schneiderpitsches“ heute Zenzen, Hauptstraße 14 eingeheiratet war, zog mit Mann und Kindern in ihr Elternhaus, damit dort mit einem Mann im Haus die Landwirtschaft weiter betrieben werden konnte.

Leonhard fiel in den letzten Wochen des Krieges in Obernkirchen, das zwischen Osnabrück und Hannover in Westfalen liegt. Er ist nach einem Beschuss verblutet. Die Stadt Obernkirchen wurde am 7. April 1945 von britischen und kanadischen Truppen eingenommen, nachdem sie zuvor unter heftigem Artilleriebeschuss von den deutschen Truppen verteidigt worden war. Die Sterbeurkunde wurde am 8.9.1948 unter Nr. 48 ausgestellt von der VG Bitburg Land auf Anzeige der deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht-Abwicklungsstelle vom 25.6.1948, Aktenzeichen VI. Sch. 71 588.

Josef Becker 20.2.1921 – 21.12.1946

Josef Becker Totenzettel

Josef  Becker war ledig und von Beruf Metzger. Er war zunächst bei der Marine und kam später als Richtkanonier zur Artillerie. Er war der zweite Sohn der Familie, der aus dem Krieg nicht nach Hause kam. Bruder Johann  wurde zu dieser Zeit noch vermisst.  Josef geriet in Deutsch Brodt in der Tschechei kurz vor Kriegsende mit vielen Kameraden in russische  Gefangenschaft.  Er kam in die Nähe von Nowosibirks  in Sibirien in ein Kriegsgefangenenlager und  arbeitete dort in einem Kohlebergwerk. Es sind ein paar Karten aus dem Lager von ihm bei der Familie angekommen. Dort ist er an Wasser und Unterernährung verstorben.  Durch die Karte eines Kameraden an seine Mutter in Trier erhielt die Familie die Todesnachricht.

Auf der Sterbeurkunde vom 8.2.1950 ist als Todeszeitpunkt Mai – Juni 1947 im Kriegsgefangenenlager in Ancherka angegeben. In einer Berichtigungs- und Ergänzungsanzeige  vom 1.8.1996 wird der 31.12.1946 im Kriegsgefangenenlager Anshero Sudshensk (UDSSR) als Todeszeit und -ort angegeben. 

Vermisst

Peter Faber 4.9.1913 – 20.1.1943

Peter Faber  stammt aus dem Haus „Asems“, Hauptstraße 21, später Boresch, heute Grün. Er war der einzige Sohn der Familie und sollte den landwirtschaftlichen Betrieb weiterführen. Er hatte noch vier Schwestern. Er hatte einen Bauchschuss erlitten und  kam nur schlecht genesen wieder an die Front zurück und galt kurz darauf seit dem 20.1.1943 in Stalingrad als vermisst. Im Februar 1943 wurde der Kampf um Stalingrad aufgegeben, da es der Armee an allem fehlte, an Soldaten und warmer Kleidung für sie, an Munition und an Nahrungsmitteln. Sehr viele waren bereits gefallen. Stalingrad, vorher und auch später wieder Wolgograd  genannt, liegt an  der Wolga im Süden Russlands.

Er ist rechtskräftig für tot erklärt seit dem 1.9.1964, eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) Nr. 18647. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. 

Nikolaus Zensen 6.12.1913 – 15.1.1943

Totenzettel Nikolaus Zensen 

Nikolaus Zenzen stammt aus Haus „Schunken“ aus Teitelbach, Wohnplatz Teitelbach 4. Er hatte noch 4 Brüder und 3 Schwestern. Sein Bruder Johann übernahm das bäuerliche Anwesen, das bei einem Brand in den 60er Jahren zerstört und später verkauft wurde an Familie Bares. Nikolaus starb 1945 im Alter von 33 Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft, wovon die Familie erst durch einen heimkehrenden Kameraden 1950 unterrichtet wurde.

Für tot erklärt wurde er am 11. Nov. 1958 lt. Buch für Todeserklärungen Nr. 5158/1959 in Berlin (West). Als Todeszeitpunkt wird dort der 28.2.1945 angegeben.  

Benno Gräfling 2.10.1914 – 10.7.1943 (in einer Notiz in der Chronik von 1956 wird er als Bruno geführt)

Aller Wahrscheinlichkeit nach die Mutter von Bruno Gräfling , Anna Gräfling , geb. Kurzafa, geb. am 17.7.1884 in Posen an der Warthe (heute im Westen Polens, wird am 2.4.1947 in Trimport als Witwe registriert und starb am 18. 7.1968 in Trier. Sie kam  als Flüchtling nach Trimport, woher ist  heute unbekannt.   Zunächst lebte sie in „Huschens“, Hauptstraße 39, zog dann in Haus Lentes um, später Remy und Honnef, heute Kneip, Hauptstraße 9, bis sie hier 1968 im Krankenhaus verstarb. Bei Bruno Gräfling kann es sich wohl nur um deren Sohn handeln.

Beim Volksbund Gräbersuche ist ein Bruno Gräfling mit gleichem Geburtsdatum und 1.7.1943 als Vermisstendatum angegeben. Es fehlt ein Geburtsort und als Todesort ist nur Rußland angegeben.  Es ist anzunehmen, dass es sich um die gleiche Person handelt (Benno – Bruno, wahrscheinlich ist der Name Benno auf dem Kriegerdenkmal ein Irrtum) da der Name Gräfling nur selten vorkommt.  Im Juli 1943 fand die größte Panzerschlacht in Gebiet um Kursk mit 800.000 deutschen Soldaten und 2.500 Panzern statt.  Diese Offensive ist gescheitert. Möglicherweise ist er dort gefallen. Sein Grab ist auf der Kriegsgräberstätte Sologubowka, die etwa 70 km südöstlich von St. Petersburg liegt. 

Matthias Klassen  9.1.1918  – 13.8.1943

Matthias Klassen war ledig und stammt aus „eawischt Gerjen“ heute  Oeltges, Hauptstraße 35. Er hatte noch einen Bruder, der später die Landwirtschaft weiterführte und fünf Schwestern. Er wird seit dem 13.8.1943 ca. 80 km nordöstlich von Smolensk, das im Westen Russlands nahe der Grenze zu Weißrussland liegt, vermisst. Die Stadt Smolensk war seit 1941 von deutschen Truppen besetzt und wurde  bei einer Großoffensive im August 1943 von der sowjetischen Armee zurückerobert.

Für tot erklärt ist er rechtskräftig seit dem 18.7.1958. Als Zeitpunkt des Todes wird der 30.8.1943 festgestellt; eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) unter der Nummer 8805/1959 

Hans Trierweiler 12.11.1923 – 10.6.1944 

Hans Trierweiler war der einzige Sohn von Peter Trierweiler,  der aus „Jusems“ später Göbel, heute verkauft an Grün, stammte und Luise Trierweiler, geb. Schneider aus Kordel. Er war verheiratet  mit Elfriede, geb. Böckel, hatte aber keine Kinder. In zweiter Ehe war seine Witwe verheiratet mit Oskar Lentes. Der Enkel dieser Familie ist heute Besitzer der Häuser Teitelbacher Straße 7 und 8, Trierweiler, später Lentes, heute Meisenzahl, die von dem Vater von Hans gebaut wurden.

Hans Trierweiler ist nicht in Trimport oder Bitburg geboren, und es liegt auch unter Trimport keine Sterbeurkunde vor. Die Hochzeit der Eltern war in Kordel, und ist beim Standesamt Ehrang registriert. Auch dort ist eine Geburt  von Hans nicht beurkundet. Über die Volksbund Gräbersuche ist er nicht auffindbar. 

Michel Zimmer 28.9.1914 – 20. 6. 1944

Michel Zimmer war verheiratet seit 15.8.1938 mit Charlotte, geb. Cornelishen aus Dülken im Rheinland. Sie haben sich kennengelernt auf dem Hofgut Elsen in Birtlingen. Nach ihrer Heirat übernahmen sie das Haus „Rusejokob“ von Jakob Schumacher, heute Zimmer, In der Auw 6 auf Rentenbasis. Als Michel bei Vitebsk, heute im Norden von Weißrußland nahe der russischen Grenze vermisst wurde, hatte die Familie drei kleine Kinder im Alter zwischen 2 und 5 Jahren.

Vitebsk war Teil einer großen sowjetischen Offensive, bei der die Stadt am 26.6.1944 befreit wurde, nachdem die deutschen Truppen sie seit Juli 1941 besetzt hatten.

Für tot erklärt wurde Michel durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichtes Bitburg vom 20.12.1965 gemäß des Buches für Todeserklärungen des Standesamtes I. Berlin Nr. 6818. Als Todeszeitpunkt ist der 31.12.1945 festgestellt. 

Johann Becker, 15.11.1913  – 27.11.13 

Johann Becker war ledig und von Beruf Maurer. Er stammte aus Schwoazen (auch Kosda genannt) heute Hauptstraße 10. Er war der dritte Sohn der Familie, der den 2. Weltkrieg nicht überlebte. Die Familie erhielt im Frühjahr 1946 durch einen heimkehrenden Soldaten die Nachricht, das Johann in Gotenhafen (heute Gdynia in der Nähe von Danzig/Polen) gefallen sei. 

Für tot erklärt, rechtskräftig seit dem 7.4.1992 vom AG Bitburg. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. Eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) unter der Nummer 616/1992.

Peter Zensen  6.4.1924 – 31.12.1945 

Peter Zensen hatte noch drei Brüder und eine Schwester.  Er stammt aus Boares, heute Hauptstraße 27. Er gilt seit 1945 bei Stettin, heute im Norden Polens an der Ostsee gelegen als vermisst.

Peter Zensen wurde für tot erklärt am 28.11.1977 vom AG  Bitburg, Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. Eingetragen beim Standesamt I Berlin (West) unter der Nr. 2545/1978.

Josef Zensen 8.10.1910 – 31.12.1945

Laut Geburtsurkunde Johann Joseph und stammt aus dem Haus Schunken in Teitelbach. Josef hat 1938 in Düren geheiratet, ist trotzdem in Trimport auf dem Kriegerdenkmal, obwohl andere auswärtig verheiratete Söhne des Dorfes nicht aufgeführt sind. 

Er gilt als vermisst und am 31.12.1945 als verstorben geführt, gemäß dem Buch für Todeserklärungen 4155/1956 in Berlin (West).

Von einigen auswärts verheirateten,  in Trimport geborenen Männern ist ebenfalls bekannt, dass sie im 2. Weltkrieg gefallen, bzw. vermisst sind. Diese Angaben sind sicher nicht vollständig. 

Peter Schunk, aus Haus Schunken (auch Kosda genannt, heute Kruse, Hauptstraße 16) geb. 23.11.1911, verheiratet in Wißmannsdorf. Er hatte ein Kind. Für tot erklärt durch Beschluss des Amtsgerichtes Bitburg (AZ 5 II 2/61) Zeitpunkt des Todes 31.12.1945 lt. Buch für Todeserklärungen Nr. 31633/1961 Standesamt I in Berlin (West)

Johann Joseph Hahn, aus Haus Huhnen, Hauptstraße 2, später Göbel, verkauft an Grün, geb. 4.5.1910, verheiratet in Völklingen ist in Gefangenschaft am 30.10.1945 gestorben im Gebiet Cherson/UDSSR (heute Urkaine) lt.Standesamt Völklingen Nr. 425/1989

Matthias Olk, Obergefreiter in einem Baubatallion vom Weißhäuschen, später Haller, heute Streit, Wohnplatz Teitelbach 6,  geb. 27.1.1901,  war verheiratet in Hosten und hatte 4 Kinder. Verstorben am 19.10.1946 in einem Gefangenenlazarett in Leipzig.

Totenzettel einfügen

Hans Mayer, Zimmermann und Polier bei der Organisation Todt (war eine Organisation zum Bau von Straßen und  militärischen Befestigungsanlagen, z.B. den Westwall) aus „eawischt Goaden“, später Banz, heute Burger, Hauptstraße 6, geb. 15.3.1902. Er war verheiratet und hatte Kinder. Gefallen ist er am 10.11.1942. Todeserklärung Nr. 3286/1943 Standesamt Berlin I.

Lt. Volksbund Gräbersuche ist er auf der Kanalinsel Jersey gefallen. Die deutsche Besatzung der Kanalinseln hatte 1942 ihren Höhepunkt erreicht. Die Inseln waren von der Organisation Todt zu einem  massiven Teil des Atlantikwalls ausgebaut worden. Die Umbettung der deutschen Gefallenen der Normandie und Bretagne sowie der Inseln im Ärmelkanal erfolgte zur Kriegsgräberstätte Huisnes-sur-Mer in der Normandie. 

Totenzettel einfügen Josef Heinen totenzettel Josef Heinen totenzettel 2

Adventsfrühstück im Gemeindehaus

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Zu einem gemeinsamen Frühstück am 15.12.2024 lädt der Kulturverein Trimport alle Trimporter am 15.12.2024 um 9h30 ein. 

Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.

Meldet euch sich bitte bei Tanja Bares 0160 9670 1614, Irmgard Grün 0151 2179 2051 oder Jutta Bares  0171 294 1606

Um besser planen zu können, benötigen wir eine verbindliche Anmeldung bis 12.12 2024.

Es freut sich auf Euch

Der Kulturverein Trimport

Martinsumzug 2024

Schon mal im Voraus der Termin für unseren Martinsumzug dieses Jahr. 

Der Termin dafür ist der 8.11.2024 um 18:30. Los geht es am Gmeindehaus.

27. Hobby- und Bauernmarkt gut besucht

Am Sonntag, dem 6.10.2024 war Petrus den Ausstellern und Gästen des Trimporter Hobby und Bauernmarktes wieder hold.

Bei ruhigem Herbstwetter flanierten zahlreiche Besucher an den vielen Marktständen vorbei.Viele neue Aussteller fanden den Weg nach Trimport, so dass es schon eng wurde an der Teitelbacher Straße. So gab es auch für treue Besucher Neues zu entdecken.

Auch kulinarisch landete mit                Kneedeln in Specksoße“eine weitere regionale Spezialität auf dem Teller.

Herzlichen Dank allen Besuchern, Helfern und Sponsoren, die zum Gelingen des Hobby- und Bauernmarktes beigetragen haben.

Jutta Bares

Prozession nach Teitelbach

Am Sonntag den 01.09.2024 fand nach einer längeren Pause wieder die Prozession mit Marienandacht nach Teitelbach zur Kapelle statt. Trotz sehr heißen WetterTemperaturen hatten sich etwa 20 Pilger begleitet von Frau Rauen singend und betend auf den Weg gemacht.

InTeitelbach wurden sie schon von einigen, die nicht so gut zu Fuß waren, erwartet. Frau Rauen hielt eine sehr schöne Marienandacht.

Anschließend wurden die Pilger mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Familie Bares hatte ein Zelt aufgestellt, so daß die Pilger gut behütet im Schatten sitzen konnte

Wir bedanken uns besonders bei den 4 Messdiennern und Frau Rauen, die sich mit uns auf den Weg gemacht haben. Ebenso bei allen, die durch ihre Mithilfe zu einem guten Gelingen beigetragen haben. 

Hoffentlich bleibt diese schöne Tradition uns noch lange erhalten.

Irene Neu

Grillfest für die Trimporter Senioren

Am Donnerstag dem 1.8.2024 um 12:00 Uhr lädt die Ortsgemeinde Trimport und das Kaffeeteam alle Trimporter Senioren, die das 63. Lebensjahr erreicht haben zum Grillen ein .

Fast schon traditionell bindet sich unser Bürgermeister die Grillschürze um, um für unsere Senioren Schwenkbraten und Würstchen aufzulegen. Das Kaffeeteam serviert verschiedene Salate. Naschkatzen können sich auf eine Auswahl von verschiedenen Desserts freuen,

Um besser abschätzen zu können wieviel Grillgut benötigt werd, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 29.07 bei Jutta Bares Tel. 06562/3137

Wir das Kaffeeteam und die Ortsgemeinde Trimport freuen uns auf einen kurzweiligen Nachmittag mit euch.

Ortsgemeide Trimport ist um eine Ruhebank reicher

Am Parkplatz zum Weishaus steht seit neuestem eine neue Sitzgruppe ,die zum Verweilen und Picknicken einlädt.

Sie wurde von einigen Männern aus Trimport aus einerm Eichenstamm aus dem Gemeindewald gezimmert.

Norbert Zenzen war für das schneiden der Bretter zuständig.

 

Josef Zenzen als gelernter Zimmermann stand mit Rat und Tat zur Seite als  Johannes Grölinger ,Rudolf Tanita und Franz-Josef Zenzen die Sitzgruppe zimmerten.

Zum Abschluß des Projektes lud Ortsbürgermeister Horst Bares die fleißigen Handwerker zum Grillen am Parkpatz Weishaus ein , wobei die Sitzgruppe schon mal getestet werden konnte.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von der Gemeinde Trimport an alle, die bei der Bank mitgewirkt haben

Aktionstag 2024 – überwältigende Beteiligung

Der Wettergott war uns wohlgesinnt und so blieb es trotz schlechter Prognose trocken. Mit der Hilfe einer überwältigenden Beteiligung der Trimporter Bürger konnten alle Arbeiten, die für diesen Tag geplant waren, erledigt werden. Rund ums Gemeindehaus und auf dem Friedhof wurde das Pflaster von Moos und Unkraut befreit.

Eine Gruppe verteilte Hackschnitzel auf den freien Grabstellen, die im Herbst eingepflanzt wurden.

Eine andere montierte ein neues Treppengeländer, das ebenfalls ehrenamtlich hergestellt wurde.

Auch auf dem Spielplatz wurde gewerkelt. Dort goss eine Delegation die Fundamente für unser neues Sonnensegel und füllten Hackschnitzel unter den Spielgeräten auf.

Am Parkplatz Weishaus wurde Schotter verteilt. Hier soll eine Sitzgelegenheit aufgestellt werden. Leider war die Bank noch nicht fertiggestellt. Sie wird jedoch zeitnah aufgestellt werden.

Eine Team restaurierte bereits aufgebaute Bänke im Dorfbereich. Diese wurden zunächst abgebaut, um dann demnächst wie neu wieder an den angestammten Platz zurückzukehren.

Last but not least waren fleißige Helfer unterwegs um die Straßengräben rund um Trimport von Unrat zu befreien. Zum Abschluss trafen sich alle im Gemeindehaus zu einem gemeinsamen Mittagessen, das Trimporter Frauen vorbereitet hatten.

Allen Helfern ein herzliches Dankeschön

Im Namen des Gemeinderates Horst Bares

 

Bürgerinfo und Aktionstag

 

Bürgerinfo
Liebe Trimporter und Trimporterinnen,
Am 9. Juni wählen wir unseren neuen Gemeinderat.
Aus diesem Anlass laden wir zu einem lnfoabend über die Wahl am 16.042024 um 19h00 ins Gemeindehaus ein:
Wer darf wählen?
Wer darf gewählt werden?
Und auch die Arbeit des Gemeinderates und den damit verbundenen Zeitaufwand stellen wir an diesem Abend vor. Es wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Jeder Wähler kann bis zu 8 ( entspricht der Anzahl cler Gemeinderatsmitglieder) wählbare Personen wählen.
Um das Verfahren zu Vereinfachen und zu vermeiden, das zu viele Stimmen an Personen vergeben werden, die lhre Wahl anschließend doch nicht annehmen, wollen wir eine Liste erstellen mit Namen der Personen, die bereit sind ein Mandat zu übernehmen .
Wer sich dazu entschließt sich wählen zu lassen kann sich an diesem Abend oder aber bis spätestens 3. Mai 2024 bei einem der amtierenden Ratsmitgliedern melden .Unabhängig dieser Liste ist es jedem Wähler weiterhin möglicnh anderen Personen seine Stimme zu geben.

Unser Aktionstag findet in diesem Jahr am Samstag, den 20.04.2024 statt.
Treffpunkt ist um 9hO0 am Gemeindehaus.
Wir wollen an diesem Tag die Straßenränder von Unrat befreien, Rindenmulch auf den neu eingepflanzten Grabstellen verteilen, das Sonnensegel auf dem Spielplatz aufstellen, und evtl. noch eine Bank am Waldrand beim Weisshaus aufstellen.
Nach getaner Arbeit stärken wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen.
Bitte bringt eure Arbeitsgeräte (Schubkarre, Harke, Besen, Schaufel…) mit.
Eine rege Teilnahme würde uns sehr freuen.

lm Namen des Gemeinderates
Horst Bares